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Gesichtsrekonstruktion Peru-Mann






  


Absichtliche Schädeldeformation als Schönheitsideal

Viele Völker deformierten früher absichtlich ihren Säuglingen mit Brettern und Bandagen die Schädel, was damals vermutlich als Schönheitsideal galt. Bei einer Schädeldeformation (in der Völkerkunde auch Kopfdeformation) wurde der Hinterkopf abgeflacht, verlängert, oder die Stirn abgeflacht. Der Ursprung dieses Brauches ist unbekannt.

Schädeloperation vor 4000 Jahren erfolgreich

Schon öfters ist von Schädelöffnungen in der Steinzeit, Antike und Mittelalter zu lesen gewesen. Forscher konnten anhand von Knochenfunden belegen, dass ein Grossteil dieser riskanten Operationen erfolgreich verliefen, der Patient also überlebte.
Mehr Info: über Schädelöffnung, ein Artikel in der Netzeitung


Dieser Schädel ist eine Kopie. Der Originalschädel ist 2000 Jahre alt und stammt hüchstwarscheindlich aus der Paracas Kultur südküste Perus.



Die Verwandlung zum Paracas-Mann mit Bemalung und Kopfschmuck







Mit Hilfe vom Kurator der Sammlung Ebnöther Werner Rutishauser vom Museum zu Allerheiligen konnte das Aussehen des Paracas-Mannes  rekonstruiert werden.
Die Frisur und die Gesichtsbemalung ist einer ca. 2000 Jahre alten Tonfigur nachempfunden, die aus der Paracas-Kultur stammt.
Mehr Info: Sammlung Ebnöther im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen


 

 

 

 

 


Tonfigur der Paracas-Kultur 

Fotos: Museum zu Allerheiligen 



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